Antje Klein

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Fax: +43-1-4277-8-32607

antje.klein@univie.ac.at

Sprechstunde

Dienstag 14-15 Uhr

Kurzbiographie

  • Seit 09/2015 Assistentin am Institut für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst in Wien
  • 2010-2015 Theologische Repetentin am Evangelischen Stift Tübingen
  • 2010-2011 Vertretung der Landeskirchlichen Assistentenstelle beim Ephorus des Evangelischen Stifts
  • 2009-2010 Pfarrerin zur Dienstaushilfe (Dekanat Waiblingen)
  • 2009 2. evang.-theologische Dienstprüfung, Ordination
  • 2006-2009 Vikariat (Evangelische Landeskirche in Württemberg)
  • 03-06/2006 Praktikum beim Deutschen Institut für ärztliche Mission (Difäm), Tübingen (Abteilungen Theologie und Öffentlichkeitsarbeit)
  • 2006 1. evang.-theologische Dienstprüfung
  • 2003-2004 Studentische Hilfskraft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Lehrstuhl für Religionspädagogik (Prof. Dr. F. Schweitzer)
  • 09/2003 Teilnahme am Stewards Programme im Rahmen einer Sitzung des Zentralausschusses des ÖRK
  • 2001-2006 Stipendiatin am Evangelischen Stift Tübingen
  • 2001-2002 Stipendiatin des DAAD
  • 1998-2006 Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, São Leopoldo (Brasilien), Berlin und Tübingen
  • verheiratet, drei Kinder

Projekte

  • Dissertationsprojekt: „Theologie und Chronologie: Die Chronik des Viktor von Tunnuna (ca. 565)“ (Arbeitstitel)

    Schreiben christliche Chronisten der Spätantike Geschichte als Geschichte aus christlicher Perspektive oder als in Geschichte umgewandelte Theologie? Anders gefragt: Wie ist in deren Texten das Verhältnis von „Theologie“ und „Chronologie“ zu bestimmen? Diese nach wie vor umstrittenen Ausgangsfragen liegen meinem Dissertationsprojekt zugrunde, das sich vor deren Hintergrund exemplarisch mit der Chronik des Viktor von Tunnuna (ca. 565) auseinandersetzt. Diese Chronik, die ihren historischen Ort in einer bestimmten theologischen Debatte, dem Drei-Kapitel-Streit, hat und von einer nordafrikanischen Perspektive geprägt ist, wurde bisher meistens als Quelle für den genannten Streit, insbesondere für dessen späte Phase, herangezogen. Selten wurde die Chronik bisher in ihrem Eigenwert bedacht. Dies soll im Dissertationsprojekt geschehen, indem ich nach der geordneten Geschichte (der Chronologie), nach der erzählten Geschichte (der Darstellung der handelnden Subjekte) und nach der gedeuteten Geschichte (der theologischen Argumentation) in der Chronik frage. Zur Untersuchung gehört, neben einer Betrachtung dieser inhaltlichen Fragestellungen, auch die Auseinandersetzung mit den Einleitungsfragen und die erstmalige Übersetzung der Chronik in die deutsche Sprache. Ziel ist, neben der genannten exemplarischen Verhältnisbestimmung von „Theologie“ und „Chronologie“, einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Funktion und des Ortes dieser Chronik innerhalb des Drei-Kapitel-Streites zu leisten.