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Univ.-Prof. Dr. Uta Heil

Institutsvorständin

Schenkenstr. 8-10

A-1010 Wien

Tel.: +43-1-4277-32602

Fax: +43-1-4277-8-32602

uta.heil@univie.ac.at

 

 

Kurzbiographie

Studienverlauf

  • 1985–1987 Studium der ev. Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Bethel (Bielefeld)
  • 1987 Aufenthalt in Israel (Kibbuz Gat)
  • Juni–August 1987 Teilnahme an einer Ausgrabung auf dem Tell Lachisch (D. Ussishkin; G. Barkay, Tel Aviv-University)
  • 1988–1993 Theologiestudium an der Universität Bonn
  • 1990–1993 Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Erich Gräßer (Neues Testament) und der Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft und die Kunde der Älteren Kirche
  • Januar 1993 Erstes Theologisches Examen (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)

Promotion

  • 1995–1997 Promotionsstudium an der Universität Erlangen-Nürnberg, Doktorvater: Prof. Dr. Hanns Christof Brennecke
  • 1997–1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1998 Promotion durch die Evangelisch-theologische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg (summa cum laude), Thema: Athanasius von Alexandrien, De sententia Dionysii. Einleitung, Übersetzung und Kommentar

Weiterer beruflicher Werdegang

  • 1997–2001 Book Review Editor der Zeitschrift für Antikes Christentum (ZAC)
  • 1998-2001 Frauenbeauftragte der Theologischen Fakultät
  • 1999–2004 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Kirchengeschichte I, (Ältere Kirchengeschichte) im Fachbereich Theologie ander Universität Erlangen-Nürnberg
  • seit 1999 Mitarbeit an der Edition der Schriften des Athanasius von Alexandrien:
  • 2000–2004 mit Prof. Dr. H.C. Brennecke und Dr. A. v.Stockhausen Durchführung des DFG-Projekts „Editio critica maior der Athanasius-Werke. Band II (Apologien)“, im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2006 erschienen)
  • 2004–2012 mit Prof. Dr. H.C. Brennecke, Dr. A. v.Stockhausen und A. Wintjes Durchführung des DFG-Projekts „Editio critica maior der Athanasius-Werke. Band III (Dokumente zur Geschichte des arianischen Streits)“, im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (erster Faszikel 2007 erschienen).
  • 2004–2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Kirchengeschichte I, (Ältere Kirchengeschichte) im Fachbereich Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 2006, 2008, 2009 Gastdozentin der Universität Graz, katholisch-theologische Fakultät in den jeweiligen Sommersemestern
  • 2006–2008 Lehrerin für evangelische Religion an drei Gymnasien in Graz
  • 2008 / 2009 Fertigstellung der Habilitationsschrift: Thema: Avitus von Vienne und die homöische Kirche der Burgunder
  • Abschluss des Habilitationsverfahrens am 8. 7. 2009
  • WS 2009 / SS 2010 Lehrstuhlvertretung des Lehrstuhls Kirchengeschichte I, (Ältere Kirchengeschichte; Prof. Brennecke) im Fachbereich Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg
  • WS 2010 / WS 2011 Privatdozentin und wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl Kirchengeschichte I, (Ältere Kirchengeschichte) im Fachbereich Theologieder Universität Erlangen-Nürnberg
  • SS 2011 Professurvertretung Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Friedrich Schiller-Universität Jena
  • WS 2012/13 Gastprofessur an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls-Universität Tübingen
  • WS 2013 / SS 2014 Lehrvertretung an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
  • April 2013 Heisenbergstipendiation der DFG bis Februar 2015 mit Anbindung an der Universität Erlangen
  • 2014 Ruf auf die W3 Professur für Kirchengeschichte I (Ältere Kirchengeschichte) an der Universität München
  • 2014 Ruf auf die Professur für Kirchengeschichte an der Universität Wien
  • Ruf angenommen: SS 2015 Universitätsprofessorin an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien seit dem 1. März 2015

Forschungsschwerpunkte und -projekte

  • Das Christentum in der Zeit der "Völkerwanderung"
    Die Formation des westlichen Christentums in Spätantike und im frühen Mittelalter (Projekt gefördert von der Volkswagenstiftung)

    Die Entstehung eines Kulturraums in West- und Mitteleuropa ist mit der Entwicklung einer spezifischen Form des Christentums („Christliches Abendland“) eng verknüpft. Entscheidend für die Formation des westlichen Christentums war die Zeit zwischen 450 und 650 n.Chr.

    Die christliche Prägung des westeuropäischen Kulturraums kann nicht allein durch den Verweis auf die traditionellen Parameter „Institutionen“ (Papsttum, Klosterwesen) und „Frömmigkeit“ beschrieben werden kann. Vielmehr ist zusätzlich nach der inhaltlichen Prägung dessen zu fragen, was „westliches Christentum“ eigentlich ausmacht. Hier soll die Tagung anknüpfen, um anhand der inhaltlichen Konfiguration von Theologie und der Etablierung von Autoritäten das theologische Profil westlich-lateinischer Christenheit im 5.-7. Jh. genauer zu beschreiben.

    Fulgentius von Ruspe als Zeitzeuge für theologische und kirchenpolitische Auseinandersetzungen im Kontext des Reichs der Vandalen, Mitarbeiter: Christoph Scheerer (gefördert von der Volkswagenstiftung).

    -> Vorläufiger Tagungsplan

  • Dokumente zur Geschichte des arianischen Streites
    Im Rahmen der „Athanasius Werke“ wird die Edition, Übersetzung und Kommentierung der Dokumente zum arianischen Streit: Von der Synode von Konstantinopel 381 bis zum Symbolum Quicumque (Athanasius Werke III / 6) erstellt.
    Forschungsprojekt zusammen mit Prof. Dr. Hanns Christof Brennecke, Erlangen, gefördert von der Fritz Thyssen-Stiftung ab Mai 2015 an der Universität Erlangen
    www.athanasius.theologie.uni-erlangen.de/

  • Didaskalie Jesu Christi
    Neuedition der Ausgabe der Didaskalie von Francois Nau (Revue de l’Orient Chrétien 12, 1907, 225-254) im Rahmen der Neuausgabe der antiken christlichen Apokryphen (hg.v. C. Markschies/J. Schröter)
    http://www.antikes-christentum.de/de/forschung/apokryphen/
    Mitarbeiter: Jannis Grossmann

uta.heil@univie.ac.at

Publikationen

> vollständige Publikationsliste (pdf)

 

 

 

 

 

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